Akzeptanz des Stromnetzausbaus in Schleswig-Holstein –
Hintergrund des Forschungsprojektes



Der Atomausstieg und die Energiewende sind eines der größten politischen Projekte in Deutschland. Der dafür notwendige Bau neuer Hoch- und Höchstspannungsleitungen hat sich jedoch als Flaschenhals für den Ausbau Erneuerbarer Energien erwiesen.
Um den Netzausbau möglichst zeitnah und konfliktarm gestalten zu können, hat sich in Schleswig-Holstein die Netzentwicklungsinitiative gegründet, ein Zusammenschluss verschiedener Akteure aus Politik, Wirtschaft und Umweltschutz. Teil dieser Initiative ist auch eine informelle, vorgezogene Bürgerbeteiligung, die aktuell stattfindet. Um die Erfahrungen aus diesem Prozess systematisch erfassen zu können, wurde die vorliegende Begleitstudie durchgeführt, von der Arbeitsgruppe Gesundheits- und Umweltpsychologie am Institut für Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in Kooperation mit der Deutschen Umwelthilfe.
Durchgeführt wurden Befragungen von insgesamt 381 Anwohnern in den Regionen Ostholstein, Dithmarschen und Nordfriesland sowie eine begleitende Online-Befragung und 18 Experteninterviews. Im Forschungsbericht erfahren Sie, wie die Anwohner zum Ausbau der 380-kV-Höchstspannungstrasse in ihrer Umgebung stehen, wie sie und andere Experten den bisherigen Planungsprozess und die vorgezogene Bürgerbeteiligung beurteilen und welche Handlungsempfehlungen zur Konfliktvermeidung und -lösung sie vorschlagen. 
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PD Dr. Gundula Hübner und Christiane Hahn
im Namen des Projektteams.



Den Forschungsbericht können Sie
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Den ergänzenden Tabellenband
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